ERSTGESPRÄCH

TEIL 02 / EXPERTISE

Zwei Mandate,
ausgeschrieben.

Beide Fälle sind erfunden, beide sind typisch: eine Struktur, die mit dem Unternehmen gewachsen ist, und ein Wachstum, das schneller war als die Liquidität. Dazu ein Abschluss, gelesen wie eine Entscheidungsvorlage.

DEMO-MANDATE / ANONYMISIERT UND FIKTIV

CASE 01 / HOLDINGSTRUKTURMÜLLER INDUSTRIE GMBHMANDAT / 2024

AUSGANGSLAGE

Zwei operative Gesellschaften, eine Immobiliengesellschaft, eine Minderheitsbeteiligung — alle direkt im Privatvermögen der Familie. Die Nachfolge steht in fünf bis sieben Jahren an.

THEMA / STRUKTURIERUNGUMSATZ / 18,4 MIO.MITARBEITENDE / 74

Weniger Reibung.
Mehr Struktur.

AUSGANGSLAGE

Zwei operative Gesellschaften, eine Immobiliengesellschaft, eine Minderheitsbeteiligung — alle direkt im Privatvermögen der Familie. Die Nachfolge steht in fünf bis sieben Jahren an.

ANALYSE

Gewinne konnten nicht ohne Steuerbelastung zwischen den Gesellschaften bewegt werden. Die Immobilie hing an der operativen Haftung. Eine Übertragung hätte auf einen Schlag Substanz gekostet.

ENTSCHEIDUNG

Einbringung der Anteile in eine neue Holding, Trennung von Betrieb und Immobilienbesitz, Beteiligung nachgeordnet. Begleitet mit verbindlicher Auskunft und Sperrfristenkalender.

ERGEBNIS

Ausschüttungen bleiben im Verbund reinvestierbar, die Immobilie ist aus der Betriebshaftung gelöst, Anteile können schrittweise übergeben werden — ohne die Substanz anzugreifen.

CASE 02 / WACHSTUMATELIER NOVA GMBH12 → 34 MITARBEITENDE / 2,1 → 5,8 MIO.
UMSATZLIQUIDITÄT
LIQUIDITÄT 90 T€
20212022202320242025

Wachstum ist nicht dasselbe wie Gesundheit.

Der Umsatz stieg drei Jahre in Folge. Die Liquidität nicht. Personal wurde vor den Zahlungseingängen aufgebaut, Projekte wurden zu spät abgerechnet, Investitionen liefen aus dem laufenden Konto.

ZAHLUNGSZIELE

Von 30 auf 14 Tage, Anzahlung bei Projektstart.

PLANUNG

Rollierende 12-Monats-Liquidität, monatlich aktualisiert.

RESERVE

Drei Monatsfixkosten als unangetastetes Konto.

FINANZIERUNG

Investitionen über Darlehen statt Kontokorrent.

EINSTELLUNGEN

Personalaufbau an Auftragsbestand gekoppelt.

Wachstum.
Mit Luft zum Atmen.

JAHRESABSCHLUSS ZUM 31.12.2024 / MÜLLER INDUSTRIE GMBH / DEMO

A. Bilanz zum 31. Dezember 2024
Anlagevermögen, Sachanlagen4.812.400,00
Vorräte, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe1.204.880,00
Umsatzerlöse Geschäftsjahr18.412.900,00
Bestandsveränderungen-142.600,00
Materialaufwand-8.906.320,00
Ergebnis vor Steuern2.184.912,40
Abschreibungen auf Sachanlagen-612.480,00
Sonstige betriebliche Aufwendungen-1.998.740,00
Eigenkapital6.940.220,00
Rückstellungen812.400,00
Liquide Mittel und Guthaben1.286.940,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen-1.104.220,00
Steuerquote des Geschäftsjahres28,6 %
B. Anhang, Ziffer 4 — Bewertungsmethoden
C. Lagebericht, Abschnitt II — Prognose

+ 14,8 % UMSATZ

Wachstum getragen von zwei Kunden — Abhängigkeit prüfen.

MARGE STABIL

Materialpreise weitergegeben, Rohertrag unverändert bei 41,6 %.

EIGENKAPITAL 37,7 %

Ausreichend für die geplante Anlageninvestition ohne Fremdmittel.

LIQUIDITÄT + 420 T€

Puffer erlaubt Skontoausnutzung statt Kontokorrent.

STEUERQUOTE 28,6 %

Thesaurierung im Verbund senkt die Belastung ab 2025.

Ein Abschluss erklärt die Vergangenheit.
Gute Beratung hilft bei der Zukunft.
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